Golem Jüdisches Museum Worms
Golem Jüdisches Museum Worms
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Leipziger Machsor (Foto: IR/Stadt Worms)
Leipziger Machsor (Foto: IR/Stadt Worms)
Judengasse Worms (Foto: IR/Stadt Worms)
Judengasse Worms (Foto: IR/Stadt Worms)

Judengasse Worms

Gebetbuch Jüdisches Museum Worms (Foto: IR/Stadt Worms)
Gebetbuch Jüdisches Museum Worms (Foto: IR/Stadt Worms)

Gebetbuch

Plan Judenviertel um 1760 (Quelle: Stadtarchiv)
Plan Judenviertel um 1760 (Quelle: Stadtarchiv)

Jüdisches Viertel Worms um 1760

Modell jüdische Hochzeit (Foto: IR/Stadt Worms)
Modell jüdische Hochzeit (Foto: IR/Stadt Worms)

Modell Jüdische Hochzeit

Außenansicht Raschi-Haus (Foto: R. Uhrig)
Außenansicht Raschi-Haus (Foto: R. Uhrig)

Jüdisches Museum Außenansicht

Außenansicht Jüdisches Museum im Raschi-Haus (Foto: IR/Stadt Worms)
Außenansicht Jüdisches Museum im Raschi-Haus (Foto: IR/Stadt Worms)

Außenansicht Jüdisches Museum im Raschi-Haus 

 
 

Herzlich willkommen...

im Jüdischen Museum Worms!

Im Mittelalter genoss die jüdische Gemeinde Worms als "Klein-Jerusalem am Rhein" ein hohes Ansehen im ganzen westeuropäischen Raum. Bis heute sind einzigartige Zeugnisse jüdischen Lebens in Worms zu besichtigen, unter anderem das Jüdische Museum im Raschi-Haus. Treten Sie ein und lernen Sie die lange Geschichte des Hauses sowie die breit gefächerte Sammlung zu Religion und Alltag der jüdischen Gemeinde vom Mittelalter bis ins 20. Jahrhundert kennen.

Raschi-Haus erhält wertvolle Schenkung: Mittelalterliche Fragmente eines Raschi-Kommentars übergeben

Mittelalterliches Fragment eines Raschi-Kommentar, Stadtarchiv Worms (Abt. 203 Nr. 358)
Mittelalterliches Fragment eines Raschi-Kommentar, Stadtarchiv Worms (Abt. 203 Nr. 358)

Dem Jüdischen Museum wurden jetzt zwei kostbare, beidseitig beschriebene Pergamentblätter übergeben, hebräische Fragmente des Kommentars des großen jüdischen Gelehrten Raschi (ca. 1040-1105) zu den Propheten, datiert in die Zeit um 1300.

Die Schenkgeberin, Frau Pfarrerin Dr. Inken Rühle (Tübingen), hat die beiden Blätter aus dem Nachlass ihres 2016 verstorbenen Mannes, des ebenfalls in Tübingen wirkenden Judaisten und ev. Theologen sowie Träger des Leo-Baeck-Preises und Akademischer Direktor am Institutum Judaicum (Universität Tübingen) Dr. Reinhold Mayer, dem Raschi-Haus geschenkt.

 

Mayer hatte die Stücke in einem Schweizer Antiquariat angekauft. Ein 1968 erstelltes Gutachten des später in Jerusalem wirkenden ev. Theologen Michael Krupp hat die beiden Stücke, die von einem Bucheinband stammen, genauer analysiert.

Der Bibeltext ist in schönen Quadratbuchstaben ausführt; der bis heute für jede jüdische Beschäftigung mit der Heiligen Schrift maßgebliche Kommentar des überaus bedeutenden, mit Worms vielfältig verbundenen Gelehrten Raschi steht daneben. Das Fragment gehört nach dem Gutachten „zu den älteren bekannten Raschi-Handschriften“. Die Blätter wurden im Stadtarchiv digitalisiert und sollen im Frühjahr im Jüdischen Museum für einige Zeit im Original zu sehen sein, eine online-Stellung wird vorbereitet. Für wissenschaftliche Forschungen stehen die Stücke zur Verfügung.

Für Archiv und Museum ist diese Gabe ein Grund für große Dankbarkeit, denn vergleichbare originale Quellen liegen bislang weder im Museum noch in den Wormser Archivbeständen vor. Zudem sind die Kommentare Raschis bis heute für die Arbeit mit der hebräischen Bibel grundlegend – ein jetzt gleichsam materiell greifbarer Aspekt der in die Gegenwart nachwirkenden Bedeutung der SchUM-Städte für die jüdische Welt.

SchUM am Rhein - Vom Mittelalter in die Moderne

Neue Dauerausstellung im Jüdischen Museum

Das Jüdische Museum im Raschi-Haus erwartet Sie seit Mitte September 2020 mit einem völlig neuen Museumserlebnis.
Die Ausstellung: »SchUM am Rhein – Vom Mittelalter in die Moderne«
Mehr Informationen: Ausstellungswebsite

 
 

Erweiterung der Sommeröffnungszeiten UNESCO-Welterbe Alter jüdischer Friedhof „Heiliger Sand“ & Synagoge

Um der großen Nachfrage nach längeren Öffnungszeiten der Wormser UNESCO-Welterbestätten Rechnung zu tragen, konnten trotz der aktuellen Haushaltslage der Stadt die bisherigen Öffnungszeiten der jüdischen SchUM-Stätten in Worms erweitert werden.

Synagoge, Synagogenplatz 4

Ab sofort ist ein Besuch der Synagoge auch während der Mittagszeit möglich. Die bisherige Schließung des Gebäudes während der Mittagszeit entfällt. 

Sommeröffnungszeiten (1. April bis 31. Oktober):
Montag bis Sonntag von 10:00 Uhr bis 17:00 Uhr

Winteröffnungszeiten (1. November bis 31. März):
Montag bis Sonntag von 10:00 Uhr bis 16:00 Uhr

Wir weisen darauf hin, dass eine Besichtigung der Synagoge während der Gottesdienste und Veranstaltungen der jüdischen Kultusgemeinde für Touristen zeitweise nicht möglich ist. Aufgrund der laufenden Bauarbeiten kann es zudem kurzfristig zu Schließung für den Besucherverkehr kommen.

Die Synagoge ist an folgenden Feiertagen ganztätig für Besucher geschlossen:

24.12.2023 Weihnachten 
25.12.2023 1. Weihnachtsfeiertag
26.12.2023 2. Weihnachtsfeiertag
31.12.2023 Silvester
01.01.2024 Neujahr
29.03.2024 Karfreitag
01.04.2024 Ostermontag
01.05.2024 Tag der Arbeit
20.05.2024 Pfingstmontag
03.10.2024 Tag der Deutschen Einheit
01.11.2024 Allerheiligen
24.12.2024 Heiligabend
25.12.2024 1. Weihnachtsfeiertag
26.12.2024 2. Weihnachtsfeiertag
31.12.2024 Silvester

Alter jüdischer Friedhof „Heiliger Sand“, Willy-Brand-Ring 21

Auf dem alten jüdischen Friedhof „Heiliger Sand“ konnten die Sommeröffnungszeiten um eine Stunde verlängert werden. 

Sommeröffnungszeiten (1. April bis 31. Oktober):
Sonntag bis Freitag von 09:30 bis 18:00 Uhr, letzter Einlass um 17:45 Uhr
Samstag geschlossen

Winteröffnungszeiten (1. November bis 31. März):
Sonntag bis Freitag von 09:30 Uhr bis 16:00 Uhr, letzter Einlass um 15:45 Uhr
Samstag geschlossen

Zur Sicherheit der Besucher behält sich die Stadt Worms als Treuhänderin vor, bei amtlichen Sturmwarnungen für das Stadtgebiet gegebenenfalls das Friedhofsgelände kurzfristig für den Publikumsverkehr zu sperren.

Geschlossen bzw. verkürzte Öffnungszeiten an folgenden Jüdischen Feiertagen

Weihnachten und Silvester
24.-26.12.2023 geschlossen
31.12.2023-01.01.2024 geschlossen

Karfreitag
29.03.3024 geschlossen

Pessach
22.04.2024 ab 14 Uhr geschlossen, letzter Einlass 13.45 Uhr
23.04.-24.04.2024 geschlossen
29.04.-30.04.2024 geschlossen

Schawouth
11.06.2024 ab 14 Uhr geschlossen, letzter Einlass 13.45 Uhr
12.06.-13.06.2024 geschlossen

Rosch Haschana
02.10.2024 ab 14 Uhr geschlossen, letzter Einlass 13.45 Uhr
03.10.-04.10.2024 geschlossen

Jom Kippur
11.10.2024 ab 14 Uhr geschlossen, letzter Einlass 13.45 Uhr
12.10.2024 geschlossen

Sukkoth
16.10.2024 ab 14 Uhr geschlossen, letzter Einlass 13.45 Uhr
17.10.-18.10.2024 geschlossen

Schemini Azereth
24.10.2024 geschlossen

Simchat Thora
25.10.2024 geschlossen

Weihnachten und Silvester
24.-26.12.2024 geschlossen
31.12.2024-01.01.2025 geschlossen

  • 19.02.2024 Jüdischer Friedhof geschlossen

    Jüdischer Friedhof geschlossen
    Aufgrund von Baumfällarbeiten bleibt der alte Jüdische Friedhof „Heiliger Sand“ am Montag, 26. Februar, und voraussichtlich auch am Dienstag, 27. Februar, geschlossen.
 

Gut zu wissen...

  1. Mehr als 900 Jahre lang am Stück (ab ca. 1000 bis 1942, während der Zeit der Nazi-Herrschaft) bereicherte die jüdische Gemeinde das kulturelle und soziale Leben in der Stadt Worms, gemeinsam mit Speyer und Mainz seit dem Mittelalter eine der wichtigsten jüdischen Ansiedlungen in Mitteleuropa.

  2. Das jüdische Lehrhaus war im Mittelalter sehr berühmt und zog Gelehrte und Studenten aus ganz Europa an. Bedeutendster Student war Raschi aus Troyes, Frankreich (um 1060). Raschi wird in der jüdischen Welt bis heute hoch verehrt. Er war Rabbiner, Gelehrter und ein herausragender Talmudkommentator. Nach ihm wurde das Raschi-Haus benannt.

  3. Das Lehrhaus befand sich vermutlich dort, wo heute das Raschi-Haus steht. Teile des Erdgeschosses und das Kellergewölbe stammen aus dem Mittelalter, hier ist unser Museum untergebracht. Die oberen Stockwerke teilen sich Stadtarchiv, Fotoarchiv und Untere Denkmalschutzbehörde.

  4. Vom Museum aus sind es nur wenige Schritte zur Synagoge mit mittelalterlicher Mikwe(Ritualbad). Sehenswert sind auch die umliegenden Gassen der Altstadt, die Stadtmauer mit Raschitor und die Judengasse - ihr baulicher Zustand ist nahezu unverändert.

  5. In kaum einer anderen europäischen Stadt können Sie so viele bedeutende, bauliche Zeugnisse jüdischer Geschichte und Tradition aus 10 Jahrhunderten bestaunen wie in "Warmaisa" - dem Jüdischen Worms. Ein besonderes Kleinod: der „Heilige Sand“ - der älteste, erhaltene Jüdische Friedhof Europas.

  6. Unter dem Motto "SchUM-Städte am Rhein – Jüdisches Erbe für die Welt" streben die drei Städte Speyer, Mainz und Worms gemeinsam mit den Jüdischen Gemeinden und dem Land Rheinland-Pfalz die Anerkennung als UNESCO-Welterbe an.

Kontakt

Jüdisches Museum Worms
Hintere Judengasse 6
67547 Worms

Telefon: (0 62 41) 8 53  -  47 01 /  -47 07
stdtrchvwrmsd


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